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Mittel gegen Vergesslichkeit: Was wirklich dahintersteckt
Ginkgo, Vitamine und Nahrungsergänzung versprechen viel. In großen Studien haben sie nicht vor Demenz geschützt. memodio setzt anders an: mit Gedächtnistraining, Bewegung und Alltagshilfe – bei ärztlicher Diagnose auf Rezept.


Bekannt aus:



Was Studien zu den gängigen Mitteln zeigen
- Ginkgo: In zwei großen Studien mit fast 6.000 Teilnehmenden senkte Ginkgo-Extrakt das Demenzrisiko nicht [2][3]. Bei bereits diagnostizierter Demenz schlägt die Leitlinie 240 mg Ginkgo-Extrakt vor [1].
- Vitamine: Ohne Mangel fanden Auswertungen keinen bedeutsamen Effekt auf geistigen Abbau oder Demenz [4].
- Nahrungsergänzung: ist rechtlich ein Lebensmittel und braucht vor dem Verkauf keinen Wirksamkeitsnachweis [5].
- Medikamente: Antidementiva sind für die Alzheimer-Demenz gedacht. Bei leichter kognitiver Störung empfiehlt die Leitlinie sie nicht [1].

Was memodio anders macht
- Ein Programm statt einer Kapsel: 12 Wochen kognitive Übungen, Bewegung, Ernährung und Alltagshilfe, etwa 20 Minuten pro Einheit.
- Nah an der Leitlinie: Bei leichter kognitiver Störung schlägt die ärztliche Leitlinie kognitives und körperliches Training vor [1].
- Auf Rezept: Bei ärztlicher Diagnose für gesetzlich Versicherte kostenfrei [6][7]. Ginkgo und Nahrungsergänzung zahlen Sie selbst.
Kommt memodio für Sie infrage?

Beantworten Sie ein paar kurze Fragen. Voraussetzung ist eine ärztliche Diagnose, etwa eine leichte kognitive Störung. memodio ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt und vorläufig im DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet [6].
Häufige Fragen
Nicht automatisch. Gedächtnisprobleme können behandelbare Ursachen haben, etwa einen Vitamin-B12-Mangel oder eine Depression [1]. Lassen Sie das ärztlich abklären.
Ja. memodio ist für Menschen mit ärztlich festgestellter leichter kognitiver Störung oder Demenz gedacht, nicht für normale Altersvergesslichkeit [6].
Für gesetzlich Versicherte nichts, wenn memodio ärztlich verordnet oder von der Krankenkasse genehmigt wird. Eine Verordnung umfasst 12 Wochen [7].
Quellen
- S3-Leitlinie Demenzen, AWMF 038-013, Version 6.0 (2026), Empfehlungen 25, 57, 59, 69, 73. Leitlinie (PDF)
- DeKosky ST et al. (GEM), JAMA 2008; 300: 2253-2262. PubMed
- Vellas B et al. (GuidAge), Lancet Neurology 2012; 11: 851-859. PubMed
- Rutjes AWS et al., Cochrane 2018; CD011906. PubMed
- BVL, Pressemitteilung „Keine Zulassung von Nahrungsergänzungsmitteln notwendig“, 27.01.2025. bvl.bund.de
- BfArM, DiGA-Verzeichnis, Eintrag 02866 (memodio). DiGA-Verzeichnis
- § 33a SGB V. gesetze-im-internet.de
Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

